Plaza de Toros de Ronda.

Verzögert aber noch rechtzeitig in der ersten Woche: Feliz año nuevo a todos!
Endlich wieder Content, aber ob das manche so glücklich macht ist die Frage.
Achtung: nachfolgendes Bildmaterial enthält trotz der Jahreszeit Sonne. Ich wiederhole…

Nach den letzten Wochen Eingewöhnungszeit und Akklimatisierung gab es in der letzten Jahreswoche endlich mal wieder einen kleinen Ausflug. Ganz klassisch, mit geschmierten Stullen und einem Anreiseweg über 100km, genauer gesagt um die 120km, denn genau so weit ist das kleine Örtchen Ronda von uns entfernt. Über Stock und Stein ab ins Hinterland.
Und ganz besonders erwähnenswert: hier kann man mit nicht all zu kleiner Seltenheit das gemeine Schlagloch in seiner schönsten und tiefsten Form in der freien Wildbahn erleben. Und Schlaglöcher sind es eigentlich gar nicht mehr, laut Lexikon müssten es mindestens Krater bis nach China
oder mietwagenfressende Erdspalten sein. Jump’n’Drive to Ronda, das Spiel.
Es war wirklich überraschend wie unglaublich grün das Hinterland zu dieser Jahreszeit ist, würde man so ja gar nicht wirklich erwarten. Wir hatten einen idealen Schönwettertag, bei zwar nur 12 Grad und leichtem Wind aber dafür mit Sonne die uns durchaus zum Schwitzen brachte.
Und wenn man sich schön das nette Örtchen anguckt kann man sich auch gleich noch kulturell ein Update holen und sich die berühmte Stierkampfarena angucken. Hemingway kann ja auch nicht irren.
Ich als altes Wendy-Abo-Fangirl kann da natürlich auch nicht nein sagen.

‚Riechst du diesen Duft der Freiheit?‘
‚Miri, das ist Pferdescheisse!‘

Und ich wusste tatsächlich nicht, dass der Boden so einer Arena echt hart ist. Ich dachte eher immer das sei mehr Reithalle als Tennisplatz. Ausser der bezaubernden Arena gibt es auch noch ein Museum (mit Schusswaffen für die Herren und lustiger Pferdetracht für die Frauen #notgendering)
7 Øren Eintritt, 8.5 wenn man sich noch einen ins Ohr labern lassen will.
[Ticketreservierung]

Ach, und die berühmte Brücke von der man -warum auch immer- dachte sie sei riesig, ist am Ende gar nicht so gross. Aber sollte man mal in der Ecke hier sein ist es allemal einen Ausflug wert. Sagt die, die 50% der Zeit die Augen geschlossen hatte, weil sie immens unter Höhenangst leidet.

Im Sommer ist das hier sicherlich kein Amüsement sich mit Reisegruppen durch die kleinen Gassen zu schlagen, aber wir planen eventuell im nächsten Winter nochmal einen Besuch, dann mit Übernachtung und Genuss der kulinarischen Möglichkeiten hier. Wein können sie da nämlich auch in diesem ansehnlichen Fleckchen Erde.

Ronda / Wikipedia

toro
shoes
sitzplatz40
entrance
stairs
lights
art
willkommen

view
miniaturland
aussicht
seismasseis Rotwein